nana

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Die Fotos sind am 31.05. 1997 bei Charity 97 in der Arena Oberhausen entstanden (copyright gabi kanera)

Mit darkman erschien der Name Nana erstmalig bei uns in den Charts. Es war der Beginn eines erfolgreichen Jahres 1997 für den afrikanischen Starrapper Nana. Für mich ist Nana einer der freundlichsten Stars, die ich bisher kennengelernt habe, der trotz großer Erfolge absolut auf dem Boden geblieben ist, liebenswert und bescheiden. Er wurde am 05.Oktober 1971 in Accra in Ghana geboren. Im Alter von 10 Jahren kam er mit seiner Mutter, seinen beiden Brüdern und seiner Schwester nach der Trennung seiner Eltern nach Deutschland. Hier stürzte er sich nach Beendigung seiner Schulzeit 1988 als freiberuflicher Musiker in die Welt der Musik. Er legte neben weltbekannten DJ`s auf Hip Hop, Breakdance, Techno und housepartys auf. Vielseitig talentiert wirkte er 1992 und 1993 als Darsteller in den Kinostreifen Schattenboxer und Fernes Land Paisch mit. Mit der Begegnung mit Toni Cottura und Bülent Aris 1994 war ein großer Schritt in eine erfolgreiche Solokarriere getan. Schon drei Jahre später schaffte er mit 'Lonely' einen Nummer eins Hit. Der absolute Durchbruch war gelungen
Im Mai 1997 bei einer Benefizveranstaltung zu Gunsten krebskranker Kinder, hatte ich zum ersten Mal die Gelegenheit mich mit Nana zu unterhalten. Er stand gerade mit Lonely an der Spitze und war überrollt von dem Rummel, der um seine Person gemacht wurde. Er sagte mir damals, daß er noch ganz gut damit klar kommt, auch mit dem damit verbundenen ständigen Hotelleben.
Als ich ihn am 1. Dezember auf seiner Tour wiedertraf, fragte ich ihn, wie es denn heute, ein halbes Jahr später damit aussieht, nachdem er einen Hit nach dem anderen hatte?

NANA: Ich komme damit immer noch zurecht, es ist so, daß es weniger streßig ist. Wenn die Eins da ist, ist man hochaktuell so zu sagen und da ist es besonders streßig. Es ist immer noch streßig heute, aber ich habe inzwischen begriffen, daß ich damit leben muß, so oder so, und daß ich das Beste daraus machen muß. Vor allem, daß ich froh sein kann, daß die Sachen so sind, wie sie sind. Insofern komme ich gut damit zurecht.
Im Sommer 1997 war Nana als Special guest auf der Open- Air tour der Backstreet Boys, bevor er im Herbst seine erste Solotour startete. ich fragte ihn, was für ihn schöner gewesen sei und ihm persönlich mehr gegeben hätte.

NANA: Es ist Beides schön, es ist einfach nur anders und Hm... ( Nana überlegt ) vielleicht meine eigene Tour, ja meine eigene Tour ist doch angenehmer. Bei den Backstreet-Boys war es halt so als Special Guest dabei gewesen zu sein und vor vielen Leuten aufzutreten, war eine sehr gute Erfahrung, aber es macht doch mehr Spaß, seine eigene Tour zu machen. Man gibt sich halt Muehe und man will vor allem seine Fans und die Leute, die vorbeikommen, um sich die Show anzusehen, zufrieden stellen. Man will auch sehen, ob man nach vorne kommt, wieviele Leute halt eben für einen da sind, wie die Entwicklung ist, wie sehr man sich entwickelt. Es ist natuerlich sehr interessant zu wissen, die eigene Tour ist schon o.k.

Auf die Frage ob Papa Baer ein guter Freund von ihm sei, sagte er mir:

NANA: Wir sind gute Freunde, das auf jeden Fall. Papa Baer ist ein sehr lustiger Typ und hat auch ein/zwei Tracks auf meiner LP produziert. Wir stehen uns sehr gut und ich freue mich auch sehr, daß er jetzt auch Erfolg hat. Das ist sehr schoen.

Den Erfolg, den Nana angesprochen hat, hat Papa Bear mit einer Cover Version von 'Cool in the gang' mit "Cherish"

Als vor 10 Jahren Nanas Mutter an Krebs starb, brach für ihn eine Welt zusammen. In der Bibel seiner Mutter fand er zufällig ein Lesezeichen bei Psalm 23. Hier heißt es:
Der Herr ist mein Hirte, mir wird an nichts mangeln. Und ist mein Pfad auch finster, ich weiß, daß er mich retten wird. Der Herr ist mein Hirte und ich bin ganz ruhig in meiner Not Dieser Psalm wurde für Nana zum Leitsatz in seinem Leben. ( Anmerkung vom 29.05.1998 von Gabi: Diese Version wurde in den diversen Interviews, die Nana in letzter Zeit im Fernsehen gegeben hat, nicht bestätigt. Im Gegenteil. Nach dem Tod seiner Mutter fing er an, an seinem Glauben zu zweifeln und es ging ziemlich bergab mit ihm. Erst nach einer Zeit besann er sich wieder auf seinen Glauben, kaufte sich eine neue Bibel und bis heute hat es keine Rückschläge gegeben.) Ich fragte Nana, ob die Ruhe, die er immer ausstrahlt, mit seinem Glauben zu tun hat und was ihm der Glauben gibt.

NANA: Ja, sicherlich schon, irgendwie ja. Von Natur aus bin ich sehr ausgeglichen und ich habe sehr frueh gelernt, in der Ruhe liegt die Kraft. Ich bin lieber sehr ruhig, beobachte sehr viel und falle moeglichst nicht so viel auf. Mit der Religion hat es sicherlich viel zu tun, weil ich sicherlich stark an Gott glaube und daß ich einfach denke, man sollte das Richtige tun.

GABI: Gibt es dir irgendwie Halt?

NANA: Es gibt Halt und es gibt Staerke, es gibt einfach alles.

GABI: Ich stelle die Frage ganz bewußt, weil ich immer wieder an Schulen feststelle, daß heute kaum noch der Glauben vorherrscht und die Kinder von zu Hause kaum noch etwas mitbekommen, die Agression und Gewalt sehr groß wird. Ich denke, daß denen da manchmal etwas verloren geht?

Durch den großen Erfolg, den Nana 1997 hatte, ist auch die Zahl der Fans von ihm ständig gestiegen. Stellvertretend für viele junge Fans, habe ich Daniel ein paar Fragen gestellt.

GABI: Daniel, du bist Fan von Nana, warum?

DANIEL: Weil er super nett ist und eine tolle Ausstrahlung hat.

GABI: Hast du ihn schon einmal live gesehen oder woher kennst du ihn?

DANIEL: Ich kenne ihn bisher nur aus dem Fernsehen, von Viva und seinen Videos.

GABI: Wuerdest du ihn gerne einmal live erleben?

DANIEL: Ja, sehr gerne.

GABI: Woran ist es denn bis jetzt gescheitert? War es dir zu teuer, war es dir zu weit entfernt oder durftest du noch nicht ein Konzert besuchen?

DANIEL: Wenn ich auf ein Konzert gehe, kann ich das meistens nur mit meinen Eltern und wenn die Rap oder was mit Baß hoeren, bekommen sie einen Anfall.

GABI: Daniel, du gehst noch zur Schule, was hieltest du davon, wenn Nana euch einmal in der Schule besuchen wuerde?

DANIEL: Das waere total korrekt. Ich weiß nicht, ob er es machen wird, aber wenn er es machen wuerde, das waere fuer alle Fans hier auf der Schule toll, es gibt hier sehr viele.

GABI: Ich werde Nana treffen, vielleicht kann ich ihn ja mal überreden, es zu tun.
Dieses Versprechen habe ich eingehalten und Nana mit der Frage konfrontiert. Bist du bereit, auch an die Schulen zu kommen ?

NANA: Ich wuerde es machen, es ist zwar ein Zeitproblem, aber ich werde es machen, auf jeden Fall.

GABI: Das ist ein Wort. Wir etzen uns nochmal in Verbindung?

NANA: kein Problem.

Mal sehen, ob etwas daraus wird und wenigstens die Schüler einer Schule singen können He' s coming

29.05. 98

Bis heute konnten noch keine Schüler singen: He's coming, aber was nicht ist, kann ja noch werden.




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